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Recycling-Haus
Arusha Technical College, Tansania, Afrika, 2023
Kunst-Architekturinstallation mit Fassaden aus Plastikabfall (PET). Gemeinsam mit dem Arusha Technical College entstand ein Prototyp eines Kleinstwasserlabors mit 12 m² Grundfläche und 3,80 m Höhe für die Ausbildung im Rahmen des Programms „Lab in a Bag“. Die Installation ist als nachhaltiges Baukit konzipiert und soll den Einsatz regional verfügbarer Materialien – bis hin zu Recyclingwerkstoffen – ermöglichen.
Als Landmarkobjekt auf dem Campus leuchten die blau-transluzenten Fassaden aus PET-Flaschen bereits von Weitem unter dem zur Belüftung angehobenen, silbernen Wellblechdach. Ziel des „Recycling-Hauses“ ist es, auf das regionale und globale Plastikproblem aufmerksam zu machen. Das Konstruktions- und Bauprinzip kann für unterschiedlichste Raumnutzungen eingesetzt und als modulares System einfach erweitert werden.
Der verwendete Plastikmüll und die auf dem Gelände gesammelten PET-Flaschen bilden eine wirksame Dämmung, die das Gebäude auch als klimatisch angenehmen Wohnraum nutzbar macht. Für Menschen ohne geeigneten Wohnraum – weltweit waren dies 2023 rund 100 Millionen – kann das System eine kostengünstige Bauweise darstellen. Gleichzeitig trägt die Wiederverwendung des Kunststoffabfalls dazu bei, die Vermüllung der Landschaft sowie die Verschmutzung von Flüssen und Ozeanen zu reduzieren.
Die Ausführung als Baukit nach dem Do-it-yourself-Prinzip ermöglicht auch Menschen ohne handwerkliche Ausbildung den Aufbau. Mit Lehm verputzte Wände und Decken bilden den abschließenden Wetter- und Brandschutz. Sämtliche Materialien sind trennbar, wiederverwendbar, reparierbar und recycelbar. In Arusha wurde zusätzlich mit lokalen Stoffen experimentiert, die als außenliegende Verschattung dienen und den Objektcharakter unterstreichen.
Durch die langjährige Kooperation und den intensiven Wissensaustausch zwischen dem Arusha Technical College und Deutschland konnten ein gemeinsamer Workshop sowie der Bau des Prototyps mit begleitenden Experimenten realisiert werden.
Zusammenarbeit/Partner
Projektpartner: Dipl.-Ing. Benedikt Hartl, Opposite Office, München; Planerische Umsetzung: Lukas Struthmann, M.A. Architektur, München; Arusha Technical College, Tansania.
Abb.: Wandstruktur aus Drahtkörben/Gabionen gefüllt mit Plastikmüll (PET-Flaschen), der in der Umgebung gesammelt wurde.



Recycling-Haus
Arusha Technical College, Tansania, Afrika, 2023
Kunst-Architekturinstallation mit Fassaden aus Plastikabfall (PET). Gemeinsam mit dem Arusha Technical College entstand ein Prototyp eines Kleinstwasserlabors mit 12 m² Grundfläche und 3,80 m Höhe für die Ausbildung im Rahmen des Programms „Lab in a Bag“. Die Installation ist als nachhaltiges Baukit konzipiert und soll den Einsatz regional verfügbarer Materialien – bis hin zu Recyclingwerkstoffen – ermöglichen.
Als Landmarkobjekt auf dem Campus leuchten die blau-transluzenten Fassaden aus PET-Flaschen bereits von Weitem unter dem zur Belüftung angehobenen, silbernen Wellblechdach. Ziel des „Recycling-Hauses“ ist es, auf das regionale und globale Plastikproblem aufmerksam zu machen. Das Konstruktions- und Bauprinzip kann für unterschiedlichste Raumnutzungen eingesetzt und als modulares System einfach erweitert werden.
Der verwendete Plastikmüll und die auf dem Gelände gesammelten PET-Flaschen bilden eine wirksame Dämmung, die das Gebäude auch als klimatisch angenehmen Wohnraum nutzbar macht. Für Menschen ohne geeigneten Wohnraum – weltweit waren dies 2023 rund 100 Millionen – kann das System eine kostengünstige Bauweise darstellen. Gleichzeitig trägt die Wiederverwendung des Kunststoffabfalls dazu bei, die Vermüllung der Landschaft sowie die Verschmutzung von Flüssen und Ozeanen zu reduzieren.
Die Ausführung als Baukit nach dem Do-it-yourself-Prinzip ermöglicht auch Menschen ohne handwerkliche Ausbildung den Aufbau. Mit Lehm verputzte Wände und Decken bilden den abschließenden Wetter- und Brandschutz. Sämtliche Materialien sind trennbar, wiederverwendbar, reparierbar und recycelbar. In Arusha wurde zusätzlich mit lokalen Stoffen experimentiert, die als außenliegende Verschattung dienen und den Objektcharakter unterstreichen.
Durch die langjährige Kooperation und den intensiven Wissensaustausch zwischen dem Arusha Technical College und Deutschland konnten ein gemeinsamer Workshop sowie der Bau des Prototyps mit begleitenden Experimenten realisiert werden.
Zusammenarbeit/Partner
Projektpartner: Dipl.-Ing. Benedikt Hartl, Opposite Office, München; Planerische Umsetzung: Lukas Struthmann, M.A. Architektur, München; Arusha Technical College, Tansania.
Abb.: Wandstruktur aus Drahtkörben/Gabionen gefüllt mit Plastikmüll (PET-Flaschen), der in der Umgebung gesammelt wurde.



Recycling-Haus
Arusha Technical College, Tansania, Afrika, 2023
Kunst-Architekturinstallation mit Fassaden aus Plastikabfall (PET). Gemeinsam mit dem Arusha Technical College entstand ein Prototyp eines Kleinstwasserlabors mit 12 m² Grundfläche und 3,80 m Höhe für die Ausbildung im Rahmen des Programms „Lab in a Bag“. Die Installation ist als nachhaltiges Baukit konzipiert und soll den Einsatz regional verfügbarer Materialien – bis hin zu Recyclingwerkstoffen – ermöglichen.
Als Landmarkobjekt auf dem Campus leuchten die blau-transluzenten Fassaden aus PET-Flaschen bereits von Weitem unter dem zur Belüftung angehobenen, silbernen Wellblechdach. Ziel des „Recycling-Hauses“ ist es, auf das regionale und globale Plastikproblem aufmerksam zu machen. Das Konstruktions- und Bauprinzip kann für unterschiedlichste Raumnutzungen eingesetzt und als modulares System einfach erweitert werden.
Der verwendete Plastikmüll und die auf dem Gelände gesammelten PET-Flaschen bilden eine wirksame Dämmung, die das Gebäude auch als klimatisch angenehmen Wohnraum nutzbar macht. Für Menschen ohne geeigneten Wohnraum – weltweit waren dies 2023 rund 100 Millionen – kann das System eine kostengünstige Bauweise darstellen. Gleichzeitig trägt die Wiederverwendung des Kunststoffabfalls dazu bei, die Vermüllung der Landschaft sowie die Verschmutzung von Flüssen und Ozeanen zu reduzieren.
Die Ausführung als Baukit nach dem Do-it-yourself-Prinzip ermöglicht auch Menschen ohne handwerkliche Ausbildung den Aufbau. Mit Lehm verputzte Wände und Decken bilden den abschließenden Wetter- und Brandschutz. Sämtliche Materialien sind trennbar, wiederverwendbar, reparierbar und recycelbar. In Arusha wurde zusätzlich mit lokalen Stoffen experimentiert, die als außenliegende Verschattung dienen und den Objektcharakter unterstreichen.
Durch die langjährige Kooperation und den intensiven Wissensaustausch zwischen dem Arusha Technical College und Deutschland konnten ein gemeinsamer Workshop sowie der Bau des Prototyps mit begleitenden Experimenten realisiert werden.
Zusammenarbeit/Partner
Projektpartner: Dipl.-Ing. Benedikt Hartl, Opposite Office, München; Planerische Umsetzung: Lukas Struthmann, M.A. Architektur, München; Arusha Technical College, Tansania.
Abb.: Wandstruktur aus Drahtkörben/Gabionen gefüllt mit Plastikmüll (PET-Flaschen), der in der Umgebung gesammelt wurde.



Recycling-Haus
Arusha Technical College, Tansania, Afrika, 2023
Kunst-Architekturinstallation mit Fassaden aus Plastikabfall (PET). Gemeinsam mit dem Arusha Technical College entstand ein Prototyp eines Kleinstwasserlabors mit 12 m² Grundfläche und 3,80 m Höhe für die Ausbildung im Rahmen des Programms „Lab in a Bag“. Die Installation ist als nachhaltiges Baukit konzipiert und soll den Einsatz regional verfügbarer Materialien – bis hin zu Recyclingwerkstoffen – ermöglichen.
Als Landmarkobjekt auf dem Campus leuchten die blau-transluzenten Fassaden aus PET-Flaschen bereits von Weitem unter dem zur Belüftung angehobenen, silbernen Wellblechdach. Ziel des „Recycling-Hauses“ ist es, auf das regionale und globale Plastikproblem aufmerksam zu machen. Das Konstruktions- und Bauprinzip kann für unterschiedlichste Raumnutzungen eingesetzt und als modulares System einfach erweitert werden.
Der verwendete Plastikmüll und die auf dem Gelände gesammelten PET-Flaschen bilden eine wirksame Dämmung, die das Gebäude auch als klimatisch angenehmen Wohnraum nutzbar macht. Für Menschen ohne geeigneten Wohnraum – weltweit waren dies 2023 rund 100 Millionen – kann das System eine kostengünstige Bauweise darstellen. Gleichzeitig trägt die Wiederverwendung des Kunststoffabfalls dazu bei, die Vermüllung der Landschaft sowie die Verschmutzung von Flüssen und Ozeanen zu reduzieren.
Die Ausführung als Baukit nach dem Do-it-yourself-Prinzip ermöglicht auch Menschen ohne handwerkliche Ausbildung den Aufbau. Mit Lehm verputzte Wände und Decken bilden den abschließenden Wetter- und Brandschutz. Sämtliche Materialien sind trennbar, wiederverwendbar, reparierbar und recycelbar. In Arusha wurde zusätzlich mit lokalen Stoffen experimentiert, die als außenliegende Verschattung dienen und den Objektcharakter unterstreichen.
Durch die langjährige Kooperation und den intensiven Wissensaustausch zwischen dem Arusha Technical College und Deutschland konnten ein gemeinsamer Workshop sowie der Bau des Prototyps mit begleitenden Experimenten realisiert werden.
Zusammenarbeit/Partner
Projektpartner: Dipl.-Ing. Benedikt Hartl, Opposite Office, München; Planerische Umsetzung: Lukas Struthmann, M.A. Architektur, München; Arusha Technical College, Tansania.
Abb.: Wandstruktur aus Drahtkörben/Gabionen gefüllt mit Plastikmüll (PET-Flaschen), der in der Umgebung gesammelt wurde.

Förderung
Akademie der Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen des Programms NEUSTART KULTUR; Wilo Foundation, Dortmund; Verein zur Förderung des internationalen Wissensaustauschs e.V.
Weitere Installations- und Gabionen-Bauprojekte zum Thema Plastikmüll:
Installation: „Belvedere“; „Ocean Dome“; „Wertstoffsammelstelle“
Workshop:
Arusha Technical College – Tansania, Afrika; „Recycling Haus“, 2023
Hochschule München – Deutschland, „Out of Waste“, 2019

Förderung
Akademie der Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen des Programms NEUSTART KULTUR; Wilo Foundation, Dortmund; Verein zur Förderung des internationalen Wissensaustauschs e.V.
Weitere Installations- und Gabionen-Bauprojekte zum Thema Plastikmüll:
Installation: „Belvedere“; „Ocean Dome“; „Wertstoffsammelstelle“
Workshop:
Arusha Technical College – Tansania, Afrika; „Recycling Haus“, 2023
Hochschule München – Deutschland, „Out of Waste“, 2019

Förderung
Akademie der Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen des Programms NEUSTART KULTUR; Wilo Foundation, Dortmund; Verein zur Förderung des internationalen Wissensaustauschs e.V.
Weitere Installations- und Gabionen-Bauprojekte zum Thema Plastikmüll:
Installation: „Belvedere“; „Ocean Dome“; „Wertstoffsammelstelle“
Workshop:
Arusha Technical College – Tansania, Afrika; „Recycling Haus“, 2023
Hochschule München – Deutschland, „Out of Waste“, 2019

Förderung
Akademie der Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen des Programms NEUSTART KULTUR; Wilo Foundation, Dortmund; Verein zur Förderung des internationalen Wissensaustauschs e.V.
Weitere Installations- und Gabionen-Bauprojekte zum Thema Plastikmüll:
Installation: „Belvedere“; „Ocean Dome“; „Wertstoffsammelstelle“
Workshop:
Arusha Technical College – Tansania, Afrika; „Recycling Haus“, 2023
Hochschule München – Deutschland, „Out of Waste“, 2019

©
2026
Markus Heinsdorff Copyright.
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