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Neun Videoporträts auf Fernsehbildschirmen, unter anderem Eric Andersen, Ellen Auerbach und Mathieu Carrière

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Neun Videoporträts auf Fernsehbildschirmen, unter anderem Christo und Jeanne-Claude, Jean Dupuy und Clayton George

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Neun Videoporträts auf Fernsehbildschirmen, unter anderem Leon Golub, Alison Knowles und Toshinori Kuga

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Voices


Videoporträts von 50 Künstlern und Wissenschaftlern aus verschiedensten Kulturen. Aufgenommen von Markus Heinsdorff in München, Berlin, New York und Boston, USA, dort am Massachusetts Institute of Technology. Die Porträts entstanden in unterschiedlichen Längen, von wenigen Minuten bis über eine Stunde. Das Projekt stellt Kunst und Wissenschaft, unterschiedliche Formen von Kreativität und die Gemeinsamkeiten verschiedener Kulturen nebeneinander. Aus den einzelnen Stimmen entsteht ein vielstimmiges Bild mit Erzählungen, Ideen und Visionen über Kulturen, Lebensräume und Verbindungen in der Welt – mit dem Menschen im Mittelpunkt. Die Beiträge reichen von der Gehirnforschung und Robotik aus der Wissenschaft bis zu verschiedensten Bereichen der Kunst.


Alle, die 1993 ihre Fluxus-Ausstellung in München eröffnet hatten, wurden von Markus Heinsdorff um Beiträge gebeten. Die Aufnahmen entstanden in seiner Werkstatt unter Mithilfe befreundeter Kameraleute. Das Thema und die Form fanden Interesse und waren der Ausgangspunkt für die Porträtsammlung. Nach München und Berlin 1993/1994 wurden im Frühjahr 1995 in New York und Boston lebende Künstler und Wissenschaftler aus verschiedensten Teilen der Welt von Heinsdorff mit einer Videohandkamera porträtiert. Darunter waren Beiträge von Christo und Jeanne-Claude, die zu dieser Zeit gerade die Verpackung des Reichstags vorbereiteten, sowie von der Fotografin Ellen Auerbach, die zu dieser Zeit im Alter von über 80 Jahren internationale Anerkennung erlangte.

Ausstellung

Unter dem Titel „Stones & Voices“ wurden 1995 die Porträts mehrere Monate lang als Ausstellung in der Stiftung für konkrete Kunst in Reutlingen (1987–2017) gezeigt. Die international ausgerichtete Institution für konkrete und konstruktive Kunst präsentierte in ihrer Sammlung und ihrem Ausstellungsprogramm Arbeiten nationaler und internationaler Künstler. „Stones & Voices“ brachte die Arbeiten zugleich in einen Dialog mit der konkreten Kunst und erweiterte deren Kontext um die Themen Mensch, Natur und Technik.


Jede „Stimme“ erhielt dabei einen eigenen Monitor in Form eines rekonditionierten handelsüblichen Fernsehers mit Abspielgerät. Diese waren in einer großen Industriehalle einer ehemaligen Maschinenfabrik, dem Sitz der Stiftung für konkrete Kunst, auf 250 m² Bodenfläche verteilt. Alle Beiträge wurden gleichzeitig wiedergegeben und ergaben einen vielstimmigen, begehbaren Klangraum. Jede „Stimme“ konnte an den Geräten auch einzeln über Kopfhörer angehört werden.


Gegenüber befand sich eine Installation des Künstlers Martin Rosenthal, bei der auf mehreren Sockelreihen 100 wassergefüllte Schalen standen. Darin lagen seltene Steine (Rain Flower) mit besonderer, teils leuchtender Farbstruktur vom Jangtse, dem längsten Fluss Chinas. Die gemeinsame Ausstellung bildete so zusätzlich einen Spannungsraum zwischen „Mensch und Technik, Mensch und Natur“, zwischen „laut und leise“.

Zusammenarbeit

Viele der Kontakte zu den Künstlern in den USA wurden von der freien Kuratorin Ira Stehmann, heute Leiterin der Fine Art (ISFA) Galerie in München, organisiert.
Die Ausstellung in der Stiftung für konkrete Kunst wurde von den beiden Leitern der Stiftung, Gabriele Kübler und Manfred Wandel, kuratiert.


Die Porträtaufnahmen stammen direkt von den Fernsehmonitoren.


Liste der Beteiligten mit Orten/Herkunft und Profession | PDF


Abb. 1: Eric Andersen, Kopenhagen; Arakawa + Madeline Gins, NY; Ellen Auerbach, NY; Ay-O, Tokio und NY; Şükran Aziz, NY; Lillian Bassman, NY; Bing Hu, NY; Jonathan Borofsky, Ogunquit, Maine; Mathieu Carrière, NY

Abb. 2: Christo und Jeanne-Claude, NY; Philip Corner, NY; İpek Duben, NY; Jean Dupuy, Pierrefeu, Frankreich; David Durlach, Boston; Suzan Frecon, NY; Sara Garden Armstrong, NY; Richard Gardner, Boston, Massachusetts; Clayton George, NY

Abb. 3: Leon Golub, NY; Jon Groom, München; Alfred Earl (Al) Hansen, NY; Geoffrey Hendricks, NY; David Higginbottom, NY; Derrick de Kerckhove, Toronto, Kanada; Alison Knowles, NY; Gabriel Koren, NY; Toshinori Kuga, NY

Abb. 4: Nancy Spero, NY; Stelarc (Stelios Arcadiou), West Melton, Australien; Edward J. Tehovnik, Boston, Massachusetts; Yasunao Tone, NY; Manos Tsangaris, Düsseldorf; William Wainwright, Boston, Massachusetts; Emmet Williams, Berlin; Jian-Jun Zhang, NY; Suikang Zhao, NY

Abb. 5: Tadaaki Kuwayama, NY; El Loko, Duisburg; John Kennedy Marshall, Peterborough, New Hampshire; Larry Miller, NY und Pennsylvania; Ondekoza, Nagasaki, Japan; Dennis Oppenheim, NY; Ben Patterson, NY; Philip Pocock; Willem de Ridder, USA

Weitere Beteiligte: Timothy Anderson, Cambridge, Massachusetts; Robert Kushner, NY; Geert Lovink, Wohnort nicht angegeben; Rakuko Naito, NY; Aleksandar Rasic, NY; Noemi Smolik, Berlin und Prag; Zadik Zadikian, NY

Neun Videoporträts auf Fernsehbildschirmen, unter anderem Eric Andersen, Ellen Auerbach und Mathieu Carrière

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Neun Videoporträts auf Fernsehbildschirmen, unter anderem Christo und Jeanne-Claude, Jean Dupuy und Clayton George

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Neun Videoporträts auf Fernsehbildschirmen, unter anderem Leon Golub, Alison Knowles und Toshinori Kuga

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Videoporträts von 50 Künstlern und Wissenschaftlern aus verschiedensten Kulturen. Aufgenommen von Markus Heinsdorff in München, Berlin, New York und Boston, USA, dort am Massachusetts Institute of Technology. Die Porträts entstanden in unterschiedlichen Längen, von wenigen Minuten bis über eine Stunde. Das Projekt stellt Kunst und Wissenschaft, unterschiedliche Formen von Kreativität und die Gemeinsamkeiten verschiedener Kulturen nebeneinander. Aus den einzelnen Stimmen entsteht ein vielstimmiges Bild mit Erzählungen, Ideen und Visionen über Kulturen, Lebensräume und Verbindungen in der Welt – mit dem Menschen im Mittelpunkt. Die Beiträge reichen von der Gehirnforschung und Robotik aus der Wissenschaft bis zu verschiedensten Bereichen der Kunst.


Alle, die 1993 ihre Fluxus-Ausstellung in München eröffnet hatten, wurden von Markus Heinsdorff um Beiträge gebeten. Die Aufnahmen entstanden in seiner Werkstatt unter Mithilfe befreundeter Kameraleute. Das Thema und die Form fanden Interesse und waren der Ausgangspunkt für die Porträtsammlung. Nach München und Berlin 1993/1994 wurden im Frühjahr 1995 in New York und Boston lebende Künstler und Wissenschaftler aus verschiedensten Teilen der Welt von Heinsdorff mit einer Videohandkamera porträtiert. Darunter waren Beiträge von Christo und Jeanne-Claude, die zu dieser Zeit gerade die Verpackung des Reichstags vorbereiteten, sowie von der Fotografin Ellen Auerbach, die zu dieser Zeit im Alter von über 80 Jahren internationale Anerkennung erlangte.

Ausstellung

Unter dem Titel „Stones & Voices“ wurden 1995 die Porträts mehrere Monate lang als Ausstellung in der Stiftung für konkrete Kunst in Reutlingen (1987–2017) gezeigt. Die international ausgerichtete Institution für konkrete und konstruktive Kunst präsentierte in ihrer Sammlung und ihrem Ausstellungsprogramm Arbeiten nationaler und internationaler Künstler. „Stones & Voices“ brachte die Arbeiten zugleich in einen Dialog mit der konkreten Kunst und erweiterte deren Kontext um die Themen Mensch, Natur und Technik.


Jede „Stimme“ erhielt dabei einen eigenen Monitor in Form eines rekonditionierten handelsüblichen Fernsehers mit Abspielgerät. Diese waren in einer großen Industriehalle einer ehemaligen Maschinenfabrik, dem Sitz der Stiftung für konkrete Kunst, auf 250 m² Bodenfläche verteilt. Alle Beiträge wurden gleichzeitig wiedergegeben und ergaben einen vielstimmigen, begehbaren Klangraum. Jede „Stimme“ konnte an den Geräten auch einzeln über Kopfhörer angehört werden.


Gegenüber befand sich eine Installation des Künstlers Martin Rosenthal, bei der auf mehreren Sockelreihen 100 wassergefüllte Schalen standen. Darin lagen seltene Steine (Rain Flower) mit besonderer, teils leuchtender Farbstruktur vom Jangtse, dem längsten Fluss Chinas. Die gemeinsame Ausstellung bildete so zusätzlich einen Spannungsraum zwischen „Mensch und Technik, Mensch und Natur“, zwischen „laut und leise“.

Zusammenarbeit

Viele der Kontakte zu den Künstlern in den USA wurden von der freien Kuratorin Ira Stehmann, heute Leiterin der Fine Art (ISFA) Galerie in München, organisiert.
Die Ausstellung in der Stiftung für konkrete Kunst wurde von den beiden Leitern der Stiftung, Gabriele Kübler und Manfred Wandel, kuratiert.


Die Porträtaufnahmen stammen direkt von den Fernsehmonitoren.


Liste der Beteiligten mit Orten/Herkunft und Profession | PDF


Abb. 1: Eric Andersen, Kopenhagen; Arakawa + Madeline Gins, NY; Ellen Auerbach, NY; Ay-O, Tokio und NY; Şükran Aziz, NY; Lillian Bassman, NY; Bing Hu, NY; Jonathan Borofsky, Ogunquit, Maine; Mathieu Carrière, NY

Abb. 2: Christo und Jeanne-Claude, NY; Philip Corner, NY; İpek Duben, NY; Jean Dupuy, Pierrefeu, Frankreich; David Durlach, Boston; Suzan Frecon, NY; Sara Garden Armstrong, NY; Richard Gardner, Boston, Massachusetts; Clayton George, NY

Abb. 3: Leon Golub, NY; Jon Groom, München; Alfred Earl (Al) Hansen, NY; Geoffrey Hendricks, NY; David Higginbottom, NY; Derrick de Kerckhove, Toronto, Kanada; Alison Knowles, NY; Gabriel Koren, NY; Toshinori Kuga, NY

Abb. 4: Nancy Spero, NY; Stelarc (Stelios Arcadiou), West Melton, Australien; Edward J. Tehovnik, Boston, Massachusetts; Yasunao Tone, NY; Manos Tsangaris, Düsseldorf; William Wainwright, Boston, Massachusetts; Emmet Williams, Berlin; Jian-Jun Zhang, NY; Suikang Zhao, NY

Abb. 5: Tadaaki Kuwayama, NY; El Loko, Duisburg; John Kennedy Marshall, Peterborough, New Hampshire; Larry Miller, NY und Pennsylvania; Ondekoza, Nagasaki, Japan; Dennis Oppenheim, NY; Ben Patterson, NY; Philip Pocock; Willem de Ridder, USA

Weitere Beteiligte: Timothy Anderson, Cambridge, Massachusetts; Robert Kushner, NY; Geert Lovink, Wohnort nicht angegeben; Rakuko Naito, NY; Aleksandar Rasic, NY; Noemi Smolik, Berlin und Prag; Zadik Zadikian, NY

Neun Videoporträts auf Fernsehbildschirmen, unter anderem Eric Andersen, Ellen Auerbach und Mathieu Carrière

1

Neun Videoporträts auf Fernsehbildschirmen, unter anderem Christo und Jeanne-Claude, Jean Dupuy und Clayton George

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Neun Videoporträts auf Fernsehbildschirmen, unter anderem Leon Golub, Alison Knowles und Toshinori Kuga

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Videoporträts von 50 Künstlern und Wissenschaftlern aus verschiedensten Kulturen. Aufgenommen von Markus Heinsdorff in München, Berlin, New York und Boston, USA, dort am Massachusetts Institute of Technology. Die Porträts entstanden in unterschiedlichen Längen, von wenigen Minuten bis über eine Stunde. Das Projekt stellt Kunst und Wissenschaft, unterschiedliche Formen von Kreativität und die Gemeinsamkeiten verschiedener Kulturen nebeneinander. Aus den einzelnen Stimmen entsteht ein vielstimmiges Bild mit Erzählungen, Ideen und Visionen über Kulturen, Lebensräume und Verbindungen in der Welt – mit dem Menschen im Mittelpunkt. Die Beiträge reichen von der Gehirnforschung und Robotik aus der Wissenschaft bis zu verschiedensten Bereichen der Kunst.


Alle, die 1993 ihre Fluxus-Ausstellung in München eröffnet hatten, wurden von Markus Heinsdorff um Beiträge gebeten. Die Aufnahmen entstanden in seiner Werkstatt unter Mithilfe befreundeter Kameraleute. Das Thema und die Form fanden Interesse und waren der Ausgangspunkt für die Porträtsammlung. Nach München und Berlin 1993/1994 wurden im Frühjahr 1995 in New York und Boston lebende Künstler und Wissenschaftler aus verschiedensten Teilen der Welt von Heinsdorff mit einer Videohandkamera porträtiert. Darunter waren Beiträge von Christo und Jeanne-Claude, die zu dieser Zeit gerade die Verpackung des Reichstags vorbereiteten, sowie von der Fotografin Ellen Auerbach, die zu dieser Zeit im Alter von über 80 Jahren internationale Anerkennung erlangte.

Ausstellung

Unter dem Titel „Stones & Voices“ wurden 1995 die Porträts mehrere Monate lang als Ausstellung in der Stiftung für konkrete Kunst in Reutlingen (1987–2017) gezeigt. Die international ausgerichtete Institution für konkrete und konstruktive Kunst präsentierte in ihrer Sammlung und ihrem Ausstellungsprogramm Arbeiten nationaler und internationaler Künstler. „Stones & Voices“ brachte die Arbeiten zugleich in einen Dialog mit der konkreten Kunst und erweiterte deren Kontext um die Themen Mensch, Natur und Technik.


Jede „Stimme“ erhielt dabei einen eigenen Monitor in Form eines rekonditionierten handelsüblichen Fernsehers mit Abspielgerät. Diese waren in einer großen Industriehalle einer ehemaligen Maschinenfabrik, dem Sitz der Stiftung für konkrete Kunst, auf 250 m² Bodenfläche verteilt. Alle Beiträge wurden gleichzeitig wiedergegeben und ergaben einen vielstimmigen, begehbaren Klangraum. Jede „Stimme“ konnte an den Geräten auch einzeln über Kopfhörer angehört werden.


Gegenüber befand sich eine Installation des Künstlers Martin Rosenthal, bei der auf mehreren Sockelreihen 100 wassergefüllte Schalen standen. Darin lagen seltene Steine (Rain Flower) mit besonderer, teils leuchtender Farbstruktur vom Jangtse, dem längsten Fluss Chinas. Die gemeinsame Ausstellung bildete so zusätzlich einen Spannungsraum zwischen „Mensch und Technik, Mensch und Natur“, zwischen „laut und leise“.

Zusammenarbeit

Viele der Kontakte zu den Künstlern in den USA wurden von der freien Kuratorin Ira Stehmann, heute Leiterin der Fine Art (ISFA) Galerie in München, organisiert.
Die Ausstellung in der Stiftung für konkrete Kunst wurde von den beiden Leitern der Stiftung, Gabriele Kübler und Manfred Wandel, kuratiert.


Die Porträtaufnahmen stammen direkt von den Fernsehmonitoren.


Liste der Beteiligten mit Orten/Herkunft und Profession | PDF


Abb. 1: Eric Andersen, Kopenhagen; Arakawa + Madeline Gins, NY; Ellen Auerbach, NY; Ay-O, Tokio und NY; Şükran Aziz, NY; Lillian Bassman, NY; Bing Hu, NY; Jonathan Borofsky, Ogunquit, Maine; Mathieu Carrière, NY

Abb. 2: Christo und Jeanne-Claude, NY; Philip Corner, NY; İpek Duben, NY; Jean Dupuy, Pierrefeu, Frankreich; David Durlach, Boston; Suzan Frecon, NY; Sara Garden Armstrong, NY; Richard Gardner, Boston, Massachusetts; Clayton George, NY

Abb. 3: Leon Golub, NY; Jon Groom, München; Alfred Earl (Al) Hansen, NY; Geoffrey Hendricks, NY; David Higginbottom, NY; Derrick de Kerckhove, Toronto, Kanada; Alison Knowles, NY; Gabriel Koren, NY; Toshinori Kuga, NY

Abb. 4: Nancy Spero, NY; Stelarc (Stelios Arcadiou), West Melton, Australien; Edward J. Tehovnik, Boston, Massachusetts; Yasunao Tone, NY; Manos Tsangaris, Düsseldorf; William Wainwright, Boston, Massachusetts; Emmet Williams, Berlin; Jian-Jun Zhang, NY; Suikang Zhao, NY

Abb. 5: Tadaaki Kuwayama, NY; El Loko, Duisburg; John Kennedy Marshall, Peterborough, New Hampshire; Larry Miller, NY und Pennsylvania; Ondekoza, Nagasaki, Japan; Dennis Oppenheim, NY; Ben Patterson, NY; Philip Pocock; Willem de Ridder, USA

Weitere Beteiligte: Timothy Anderson, Cambridge, Massachusetts; Robert Kushner, NY; Geert Lovink, Wohnort nicht angegeben; Rakuko Naito, NY; Aleksandar Rasic, NY; Noemi Smolik, Berlin und Prag; Zadik Zadikian, NY

Neun Videoporträts auf Fernsehbildschirmen, unter anderem Eric Andersen, Ellen Auerbach und Mathieu Carrière

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Neun Videoporträts auf Fernsehbildschirmen, unter anderem Christo und Jeanne-Claude, Jean Dupuy und Clayton George

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Neun Videoporträts auf Fernsehbildschirmen, unter anderem Leon Golub, Alison Knowles und Toshinori Kuga

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Videoporträts von 50 Künstlern und Wissenschaftlern aus verschiedensten Kulturen. Aufgenommen von Markus Heinsdorff in München, Berlin, New York und Boston, USA, dort am Massachusetts Institute of Technology. Die Porträts entstanden in unterschiedlichen Längen, von wenigen Minuten bis über eine Stunde. Das Projekt stellt Kunst und Wissenschaft, unterschiedliche Formen von Kreativität und die Gemeinsamkeiten verschiedener Kulturen nebeneinander. Aus den einzelnen Stimmen entsteht ein vielstimmiges Bild mit Erzählungen, Ideen und Visionen über Kulturen, Lebensräume und Verbindungen in der Welt – mit dem Menschen im Mittelpunkt. Die Beiträge reichen von der Gehirnforschung und Robotik aus der Wissenschaft bis zu verschiedensten Bereichen der Kunst.


Alle, die 1993 ihre Fluxus-Ausstellung in München eröffnet hatten, wurden von Markus Heinsdorff um Beiträge gebeten. Die Aufnahmen entstanden in seiner Werkstatt unter Mithilfe befreundeter Kameraleute. Das Thema und die Form fanden Interesse und waren der Ausgangspunkt für die Porträtsammlung. Nach München und Berlin 1993/1994 wurden im Frühjahr 1995 in New York und Boston lebende Künstler und Wissenschaftler aus verschiedensten Teilen der Welt von Heinsdorff mit einer Videohandkamera porträtiert. Darunter waren Beiträge von Christo und Jeanne-Claude, die zu dieser Zeit gerade die Verpackung des Reichstags vorbereiteten, sowie von der Fotografin Ellen Auerbach, die zu dieser Zeit im Alter von über 80 Jahren internationale Anerkennung erlangte.

Ausstellung

Unter dem Titel „Stones & Voices“ wurden 1995 die Porträts mehrere Monate lang als Ausstellung in der Stiftung für konkrete Kunst in Reutlingen (1987–2017) gezeigt. Die international ausgerichtete Institution für konkrete und konstruktive Kunst präsentierte in ihrer Sammlung und ihrem Ausstellungsprogramm Arbeiten nationaler und internationaler Künstler. „Stones & Voices“ brachte die Arbeiten zugleich in einen Dialog mit der konkreten Kunst und erweiterte deren Kontext um die Themen Mensch, Natur und Technik.


Jede „Stimme“ erhielt dabei einen eigenen Monitor in Form eines rekonditionierten handelsüblichen Fernsehers mit Abspielgerät. Diese waren in einer großen Industriehalle einer ehemaligen Maschinenfabrik, dem Sitz der Stiftung für konkrete Kunst, auf 250 m² Bodenfläche verteilt. Alle Beiträge wurden gleichzeitig wiedergegeben und ergaben einen vielstimmigen, begehbaren Klangraum. Jede „Stimme“ konnte an den Geräten auch einzeln über Kopfhörer angehört werden.


Gegenüber befand sich eine Installation des Künstlers Martin Rosenthal, bei der auf mehreren Sockelreihen 100 wassergefüllte Schalen standen. Darin lagen seltene Steine (Rain Flower) mit besonderer, teils leuchtender Farbstruktur vom Jangtse, dem längsten Fluss Chinas. Die gemeinsame Ausstellung bildete so zusätzlich einen Spannungsraum zwischen „Mensch und Technik, Mensch und Natur“, zwischen „laut und leise“.

Zusammenarbeit

Viele der Kontakte zu den Künstlern in den USA wurden von der freien Kuratorin Ira Stehmann, heute Leiterin der Fine Art (ISFA) Galerie in München, organisiert.
Die Ausstellung in der Stiftung für konkrete Kunst wurde von den beiden Leitern der Stiftung, Gabriele Kübler und Manfred Wandel, kuratiert.


Die Porträtaufnahmen stammen direkt von den Fernsehmonitoren.


Liste der Beteiligten mit Orten/Herkunft und Profession | PDF


Abb. 1: Eric Andersen, Kopenhagen; Arakawa + Madeline Gins, NY; Ellen Auerbach, NY; Ay-O, Tokio und NY; Şükran Aziz, NY; Lillian Bassman, NY; Bing Hu, NY; Jonathan Borofsky, Ogunquit, Maine; Mathieu Carrière, NY

Abb. 2: Christo und Jeanne-Claude, NY; Philip Corner, NY; İpek Duben, NY; Jean Dupuy, Pierrefeu, Frankreich; David Durlach, Boston; Suzan Frecon, NY; Sara Garden Armstrong, NY; Richard Gardner, Boston, Massachusetts; Clayton George, NY

Abb. 3: Leon Golub, NY; Jon Groom, München; Alfred Earl (Al) Hansen, NY; Geoffrey Hendricks, NY; David Higginbottom, NY; Derrick de Kerckhove, Toronto, Kanada; Alison Knowles, NY; Gabriel Koren, NY; Toshinori Kuga, NY

Abb. 4: Nancy Spero, NY; Stelarc (Stelios Arcadiou), West Melton, Australien; Edward J. Tehovnik, Boston, Massachusetts; Yasunao Tone, NY; Manos Tsangaris, Düsseldorf; William Wainwright, Boston, Massachusetts; Emmet Williams, Berlin; Jian-Jun Zhang, NY; Suikang Zhao, NY

Abb. 5: Tadaaki Kuwayama, NY; El Loko, Duisburg; John Kennedy Marshall, Peterborough, New Hampshire; Larry Miller, NY und Pennsylvania; Ondekoza, Nagasaki, Japan; Dennis Oppenheim, NY; Ben Patterson, NY; Philip Pocock; Willem de Ridder, USA

Weitere Beteiligte: Timothy Anderson, Cambridge, Massachusetts; Robert Kushner, NY; Geert Lovink, Wohnort nicht angegeben; Rakuko Naito, NY; Aleksandar Rasic, NY; Noemi Smolik, Berlin und Prag; Zadik Zadikian, NY

Weiße Säulenhalle mit am Boden verteilten Fernsehern und einigen Besuchern

Abb. links: Ausstellungshalle der Stiftung für konkrete Kunst, Reutlingen.


Abb. links und unten: 50 Monitoren/Fernsehern auf dem Hallenboden.

Zwei alte Röhrenfernseher mit Abspielgerät auf dem Hallenboden, auf einem ein Frauengesicht

Weiße Säulenhalle mit am Boden verteilten Fernsehern und einigen Besuchern

Abb. links: Ausstellungshalle der Stiftung für konkrete Kunst, Reutlingen.


Abb. links und unten: 50 Monitoren/Fernsehern auf dem Hallenboden.

Zwei alte Röhrenfernseher mit Abspielgerät auf dem Hallenboden, auf einem ein Frauengesicht

Weiße Säulenhalle mit am Boden verteilten Fernsehern und einigen Besuchern

Abb. links: Ausstellungshalle der Stiftung für konkrete Kunst, Reutlingen.


Abb. links und unten: 50 Monitoren/Fernsehern auf dem Hallenboden.

Zwei alte Röhrenfernseher mit Abspielgerät auf dem Hallenboden, auf einem ein Frauengesicht

Weiße Säulenhalle mit am Boden verteilten Fernsehern und einigen Besuchern

Abb. links: Ausstellungshalle der Stiftung für konkrete Kunst, Reutlingen.


Abb. links und unten: 50 Monitoren/Fernsehern auf dem Hallenboden.

Zwei alte Röhrenfernseher mit Abspielgerät auf dem Hallenboden, auf einem ein Frauengesicht

©

2026

Markus Heinsdorff Copyright.

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